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Informationen über die Arbeit mit den Streicherklassen

Einblicke in unsere Arbeit mit den Streicherklassen

Was wir anbieten:

Ab dem zweiten Halbjahr bieten wir für die fünften Klassen an, jedem interessiertenKind ein Streichinstrument auszuleihen und es im Musikunterricht darin zu unterrichten.

Dieses Konzept nennt sich „Streicherklasse“ und ist – so wie die Bläser- und Singe-Klassen – ein bewährtes
Gruppenunterrichtskonzept.

Unsere Schüler/In wird also nach wie vor den Musikunterricht besuchen, dort aber drei Musiklehrer vorfinden, nämlich
zwei Instrumentallehrerinnen, Frau Neelsen-Schaffer (Violoncello) , Frau Silvia Navarro (Violine) und mich,
den schulischen Musiklehrer (Chr. Günschmann).


Nun werden sämtliche Kinder mit Violinen, Bratschen, Violoncelli und Kontrabässen ausgerüstet, die wir
gerade an unserer Schule angeschafft haben bzw. bestellt haben, und dann beginnt ein sehr kreativer, variantenreicher Unterricht mit vielen methodischen Abwechslungen. Hier wird nicht nur gestrichen und gezupft, sondern auch gesungen, geklatscht, es werden vielfältige Rhythmus- und Bewegungstrainings absolviert, damit entspannt und mit guter Instrumentaltechnik klangvoll musiziert wird.

Während des gesamten Unterrichtes wirken wir drei Lehrer zusammen.
Dieses erfolgreiche und lebendige Prinzip wurde von verschiedenen Musikern und Musikpädagogen
entwickelt: Interessanterweise kommen dabei die zwei wichtigsten Pädagoge, denen wir die grundlegenden
Konzepte zu verdanken haben, aus Ungarn, wo der praktische Musikunterricht besonders hoch entwickelt ist:
Der „Vater“ des ungarischen Musikunterrichtes ist der Komponist, Musikethnologe und Pädagoge Zoltan
Kodaly. Auf seinen Prinzipien baut Paul Rolland, der Violine u.a. an der Franz-Liszt-Musikakademie in
Budapest studierte, auf. Bekannt wurde er mit dem hervorragenden „Pro-Ideale-Quartett“ und eben durch
seine Lehrmethode, die ihn in den USA sehr bekannt machten.

Die Summe aus Leih-, bzw. Wartungskosten und Unterrichtsbeiträgen für die Instrumentallehrerinnen, liegt bei
30,- Euro / Monat liegen. Dafür gibt es pro Woche zwei Mal eine 3⁄4-Stunde lang Violinunterricht in
der Gruppe – ein sehr faires Angebot, wie wir meinen.

Nun hoffen wir, dass wir Ihnen ein wenig „Appetit“ auf einen schönen lebendigen Musikunterricht machen konnten und dass wir etliche von Ihnen an einem Streicherklassen-Info-Abend begrüßen dürfen – auch wenn das in Corona-Zeiten vielleicht schwierig wird - warten wir es ab !


mit freundlichen Grüßen,
Eva Maria Neelsen-Schaffer, Silvia Navarro,
Christoph Günschmann

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